Leuchten im Garten

Allgemeines zum Thema Licht im Garten

Stimmungsvolles Licht bereichert einen gemütlichen Sommerabend, egal ob mit Freunden oder als Ausklang des Tages zu zweit. Passend dazu Kerzen, Fackeln oder ein gemütliches Lagerfeuer lamps-798976_640denn sie vermitteln eine gewisse romantische Atmosphäre. Allerdings findet man in der Überzahl der Gärten überwiegend Licht aus der Steckdose, das für Helligkeit auf der Terrasse oder im Garten sorgen soll. Das kann sowohl die Laterne auf der Terrasse als auch das Licht unter Wasser im Gartenteich sein. Wer nicht immer Verlängerungskabeln benutzen möchte, der verlegt die dazu notwendigen Leitungen im Boden.

Allerdings sind solche Elektro-Installationen etwas heikel, was nicht zu Letzt daran liegt, dass man feuchte Erde und Wasser im Garten fast überall vorfindet. Alle diese Gegebenheiten erfordern somit spezielle Vorrichtungen und extra Material, die für solche Installationen nötig sind. Dazu gehören vor allem PVC-Rohre die Kabel vor Nässe schützen und Kupplungen die notwendigen Verbindungen ebenfalls den notwendigen Schutz bieten.

Aufbauanleitung

Arbeitsschritt 1, Kabel durch Schutz-Leerrohre ziehen

  1. Einen Wattebausch an einen Wollfaden anbringen, diesen anschließend mit einem Staubsauger durchs Rohr saugen.
  2. An dem Wollfaden zieht man nun stabile Schnur und daran befestigte Leitung langsam durch das Rohr.
  3. Am besten geeignet sind flexible Einziehspiralen aus PVC, diese werden durch das Rohr gedrückt. Zusammen mit befestigtem Kabel durchziehen und die Sache ist schnell und problemlos erledigt.

Arbeitsschritt 2, Erdkabel sich miteinander verbinden, ein solches kann mittels einer wasserdichten Dosenmuffe verlängert werden.

  1. Zwei der vier Ausgänge des Erdkabels passgenau aufschneiden, die Kabelenden mit Gleitpaste versehen und durchstrecken.
  2. Die dazugehörigen Verbindungsklemmen werden ausnahmslos gesteckt, niemals geschraubt. Durch Stecken die Adern Paare verbinden.
  3. Um für eine Zugentlastung zu sorgen, fixiert man die die Kabel mit sogenannten Kabelbindern. Dient zugleich als zusätzliche Abdichtung.
  4. Anschließend wird die wasserdichte Dosenmuffe fest verschraubt und vergraben. Dosenmuffen mit dem Siegel IP 68 sind sogar unter Wasser einsetzbar.

Tipps für Stromquellen im Freien

Wer solche Leitungen im Freien verlegen möchte, verwendet in der Regel dreipolige Erdkabel. Wer allerdings gleich Vorsorge bezüglich einer Reserve treffen möchte, der verbaut ein fünfpoliges Kabel. Das ermöglicht, wenn notwendig eine zusätzliche Steckdose oder auf Wunsch eine extra Leuchte anzuschließen. Diese kann unabhängig von der Steckdose abgeschaltet werden.

Solche Arbeiten am besten von einem Elektriker ausführen lassen, bzw. solche Arbeiten im Beisein eines Experten durchführen. Empfohlen: Auch eine zusätzliche Installation eines Fehlerschutzstromschalters. Sind im Garten nur Leuchten vorgesehen kann auch Niedervolttechnik eingesetzt werden. Dafür steht ein Trafo im Haus, im Freien werden ausschließlich Leitungen mit ungefährlicher Kleinspannung verlegt.